7 datengestützte Statistiken zu Vertrauen in die KI-Suche und Verbraucherentscheidungen im Jahr 2026
Wir haben sieben datengestützte Statistiken zum KI-Suchverhalten, dem Vertrauen der Verbraucher*innen in KI und dem Einfluss von KI-Zitaten auf die Markensichtbarkeit im Jahr 2026 zusammengestellt. Folgendes geht aus der Untersuchung hervor.

Yext
Apr. 23, 2026

TL;DR: Die Verbraucher*innen nutzen die KI-Suche täglich, um Marken zu finden und zu bewerten. Doch das Vertrauen in KI-Empfehlungen entsteht nicht von selbst. Hier erfahren Sie, was die Daten über das KI-Suchverhalten und die Gewohnheiten bei der Überprüfung aussagen und was dies für Ihre Strategie hinsichtlich der Markensichtbarkeit im Jahr 2026 bedeutet.
Hier ist ein Gedanke, über den es sich nachzudenken lohnt: Ihre Kund*innen nutzen gerade KI, um sich über Ihre Marke zu informieren. Die meisten von ihnen nehmen jedoch nicht die erste gefundene Antwort ungeprüft für bare Münze.
An dieser Schnittstelle zwischen Nutzung und Vertrauen entscheidet sich, ob Ihre Marke Erfolg hat oder scheitert. Wir haben uns die Daten genauer angesehen, um herauszufinden, was tatsächlich vor sich geht.
1) 47 % aller Erwachsenen in den USA haben letzten Monat mithilfe von KI ein lokales Unternehmen gesucht.
Quelle: Yext Consumer Search Behaviors Report 2026
Die KI-gestützte lokale Suche ist längst kein technikaffines Verhalten mehr. Sie ist mittlerweile Mainstream und erstreckt sich über sämtliche Branchen – von der Gastronomie bis zur Automobilbranche. Und das bei einer Akzeptanzrate, die über das gesamte Spektrum hinweg nur um 15 Prozentpunkte variiert. Keine Branche kann sich dieser Entwicklung entziehen.
2) 57 % der Kund*innen bevorzugen bei der Recherche zu persönlichen, medizinischen oder finanziellen Themen nach wie vor herkömmliche Suchmaschinen.
Quelle: Yext Search Archetypes Survey 2025
Ein beständiger Trend trat deutlich zutage: Vertrauen ist bedingt.
Bei wichtigen Entscheidungen greift die Mehrheit der Verbraucher*innen nach wie vor auf das zurück, was sich sicherer und glaubwürdiger anfühlt. Anders ausgedrückt: Je höher der Einsatz, desto höher sind die Anforderungen an die Genauigkeit. Niemand überprüft die Empfehlungen von Google für das „beste Pasta-Rezept für einen Dienstagabend”. Bevor man sich jedoch für einen Kardiologen entscheidet, eine Hypothek umschuldet oder das Antidepressivum wechselt, wird alles genauestens überprüft. Je höher die persönlichen Kosten eines Fehlers sind, desto weniger neigen Menschen dazu, einer einzigen Quelle zu vertrauen – sei es KI oder etwas anderes.
3) 74 % der KI-Nutzer*innen bewerten ihr Vertrauen in KI-Empfehlungen mit 4 oder 5 von 5 Punkten. Und dennoch: Über 93 % führen vor dem Handeln immer noch mindestens einen Überprüfungsschritt durch.
Quelle: Yext Consumer Search Behaviors Report 2026
Vertrauen und Verifizierung sind keine Gegensätze. Sie ergänzen sich.
Selbst Verbraucher*innen, die großes Vertrauen in KI haben, überprüfen die Informationen dennoch. Nach Erhalt einer Empfehlung suchen 62 % sofort bei Google, 58 % besuchen direkt die Website des jeweiligen Unternehmens und 52 % klicken auf die in der KI-Antwort genannten Quellen. In einer KI-Antwort zitiert zu werden, ist der erste Schritt, nicht das Ziel. Wenn Suchende während dieser Überprüfung etwas finden, das der KI-Antwort widerspricht (falsche Öffnungszeiten, überholte Standortangaben, veraltete Bewertungen), haben Sie potenzielle Kund*innen verloren, für die Sie technisch gesehen bereits präsent waren.
4) 48 % der Nutzer*innen überprüfen die Antworten der KI auf mehreren Plattformen.
Quelle: Yext Search Archetypes Survey 2025
Fast die Hälfte der Verbraucher*innen sucht nach einer Bestätigung, nachdem ihnen eine KI-Antwort angezeigt wurde. Wenn sich die anderswo gefundenen Informationen von den Angaben der KI unterscheiden (falsche Öffnungszeiten, veraltete Standortangaben, widersprüchliche Bewertungen), haben Sie potenzielle Kund*innen verloren, für die Sie technisch gesehen bereits präsent waren.
5) Fünf der sechs wichtigsten Kaufentscheidungen nach einer KI-Empfehlung werden von Bewertungssignalen beeinflusst.
Quelle: Yext Consumer Search Behaviors Report 2026
Wenn Verbraucher*innen sich vergewissern (und das tun fast alle), sind Bewertungen das Signal, dem sie am meisten vertrauen. Ihre Sternebewertung ist nach KI (34 %) der wichtigste Kaufentscheidungsfaktor, dicht gefolgt von Mundpropaganda (30 %), der Aktualität der Bewertungen (29 %), der Stimmung in den Bewertungen (28 %) und der Anzahl der Bewertungen (28 %).
Bewertungen sind nicht nur ein Häkchen auf der Checkliste für das Reputationsmanagement. Sie sind die Vermittlungsinstanz zwischen einer KI-Erwähnung und tatsächlichen Kund*innen.
6) Bei Haushalten mit einem Einkommen von über 150.000 USD hat die KI bereits Google als Ausgangspunkt für die Suche nach lokalen Unternehmen abgelöst.
Quelle: Yext Consumer Search Behaviors Report 2026
Bei den Verbraucher*innen mit der größten Kaufkraft hat der Wandel bereits stattgefunden. In der Einkommensklasse von 150.000 bis 175.000 USD liegt KI mit 53 % vor Google (49 %). Bei 175.000 bis 200.000 USD vergrößert sich der Abstand auf 61 % gegenüber 57 %. Wenn Ihre Marke auf ein Publikum mit höherem Einkommen abzielt, ist dies kein Zukunftstrend, auf den Sie sich vorbereiten müssen. Vielmehr ist es Realität – und Sie sind entweder bereit dafür oder nicht.
7) 40 % der Verbraucher*innen beginnen ihre lokale Suche in den sozialen Medien – damit sind diese nach Google der zweitwichtigste Kanal.
Quelle: Yext Consumer Search Behaviors Report 2026
Die sozialen Medien sind nicht nur ein Kanal zur Verbreitung von Inhalten, sondern auch eine aktive Suchplattform. Dabei spielen sie in der Customer Journey gleich doppelt eine Rolle – bei der Entdeckung und der Überprüfung.
Fast 30 % der KI-Nutzer*innen überprüfen die Social-Media-Profile einer Marke, nachdem sie eine KI-Empfehlung erhalten haben. Auch die passive Präsenz auf Social Media stärkt das Kaufvertrauen: Die Markenbekanntheit aus den sozialen Medien zählt neben der Stimmung in Bewertungen und der Anzahl der Bewertungen zu den wichtigsten Kaufentscheidungsfaktoren.
Daten und Vertrauen gehen Hand in Hand
Verbraucher*innen sind bereit, der KI zu vertrauen und tun dies auch zunehmend. Doch dieses Vertrauen ist nur vorläufig. Sie überprüfen die Angaben. Sie vergleichen sie. Sie springen ab. Und wenn sie Unstimmigkeiten entdecken? Dann suchen sie sich etwas anderes.
Heutzutage sind nicht unbedingt die lautesten oder größten Marken am erfolgreichsten. Es sind vielmehr jene, die über saubere, einheitliche und gut strukturierte Daten verfügen. Denn diese Daten helfen der KI dabei, immer und überall die richtige Antwort bereitzustellen.
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