Ein stationäres Geschäft bezeichnet ein physisches Filialgeschäft, das Kund*innen persönlich besuchen.
Dabei können stationäre Geschäfte jede Größe haben – von kleinen Pop-up-Läden bis hin zu globalen Marken mit lokalen Franchisesystemen.
Obwohl die Menschen im Durchschnitt 47 Stunden pro Woche in der digitalen Welt verbringen, schätzen Kund*innen nach wie vor den stationären Handel.
80 % aller Käufe finden immer noch in Geschäften statt, während 72 % der Kund*innen jede Woche in stationären Geschäften kaufen.
9 der 10 führenden E-Commerce-Websites werden von Marken betrieben, die auch stationäre Geschäfte betreiben.
84 % der Kund*innen in den USA sind der Meinung, dass lokale Unternehmen das Rückgrat ihrer Gemeinde sind. Doch egal, ob Sie ein kleines Unternehmen oder einer von Hunderten von Markenstandorten sind, es ist schwierig, in der lokalen SEO, dem Local Pack und anderen Unternehmensverzeichnissen aufzufallen.
Welche Schritte können stationäre Geschäfte unternehmen, damit Kund*innen sie finden und bei ihnen kaufen?
Genauso wie ein attraktives Schaufenster für Kundenbesuche sorgt, wirken sich die Markeninformationen in Ihren lokalen Einträgen auf Ihren digitalen Auftritt aus.
Einträge mit falschen oder fehlenden Daten werden von herkömmlichen Suchmaschinen und KI-gestützten Suchergebnissen herabgestuft. In der Zwischenzeit werden Marken, die ihre NAT-Daten auf eigenen und externen Plattformen akkurat, aktuell und einheitlich halten, bei markenneutralen Suchen höher eingestuft. Dies gilt auch für Marken, die erweiterte Inhalte wie Fotos, Videos, Speisekarten, Biografien, lokale Landingpages, besondere Veranstaltungen, Produkt- und Servicelisten und mehr erstellen und verwalten.
Wie gestaltet sich die Customer Journey für ein stationäres Geschäft heutzutage?
Die Customer Journey verändert sich, insbesondere in puncto Suche. Bei ihren Recherchen nutzen die Kund*innen eine Kombination aus traditioneller Suche, KI-gestützten Sucherlebnissen und sozialen Medien.
Ja, 84 % der Kund*innen nutzen traditionelle Suchmaschinen wie Google, um ein „italienisches Restaurant in meiner Nähe“ oder ein „4-Sterne-Hotel in München“ zu finden. Allerdings wird prognostiziert, dass die Nutzung von Suchmaschinen zwischen 2024 und 2026 um 25 % zurückgehen wird.
Es wird jedoch erwartet, dass standortbezogene Dienste (Location-based Services, LBS) zunehmen werden. Immer mehr Websites und Apps werden Standortdienste einbinden. Und angesichts des Aufkommens neuer Standortattribute dürfen Marken nicht den Anschluss verlieren. Denn obwohl Standortdienste optional sind, lassen 78 % der US-amerikanischen Kunden sie zumindest manchmal eingeschaltet. 16 % haben die Standortfreigabe immer aktiviert.
Da die KI-gestützten Suchantworten noch stärker personalisiert werden (basierend auf dem Kontext der Anfrage und dem Chatverlauf), könnten stationäre Geschäfte bei der markenspezifischen und markenneutralen Suche einen Vorteil erzielen. Wenn ein stationäres Geschäft das Beste aus Standortattributen und lokalen Inhalten macht, kann es sich einen Vorteil gegenüber größeren Marken verschaffen, die sich zur Steigerung ihrer Bekanntheit auf hohe Werbeausgaben verlassen.
Was Social-Media-Plattformen betrifft, so sind sie nicht mehr „nur“ Zentren für Interaktion. 67 % der Gen Z nutzen soziale Netzwerke für die Suche nach Produkten und Dienstleistungen. So ist es bei den sogenannten „Zoomers“ 6-mal wahrscheinlicher als bei den Boomern, 3-mal wahrscheinlicher als bei der Generation X und 2-mal wahrscheinlicher als bei den Millennials, dass sie ihre Customer Journey über die sozialen Medien beginnen.
Die gute Nachricht ist, dass lokal relevante, akkurate, aktuelle, einheitliche und reichhaltige Inhalte diese wichtigen Suchanfragen bedienen, egal wo Kund*innen suchen. Sobald sie in Ihrem Eintrag finden, was sie suchen, werden sie wahrscheinlich einen Besuch planen. Wenn Kund*innen auf einem Mobilgerät nach einem lokalen Unternehmen suchen, rufen 88 % von ihnen innerhalb von 24 Stunden an oder besuchen den Standort.
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