Ursprünglich unter dem Namen „Google My Business (GMB)" eingeführt, wurde das Tool 2021 in „Google Business Profile (GBP)" (Deutscher Markt: Google Unternehmensprofil) umbenannt. Damit können Marken:
einen Unternehmenseintrag beanspruchen
Einträge für einzelne Standorte überprüfen
einen Servicebereich, Öffnungszeiten, NAT-Daten und weitere Kontaktinformationen angeben
Nachrichten an Kund*innen senden und von ihnen empfangen
lokale Bewertungen verwalten
Profile von Mitarbeitenden, Fotos, Videos und virtuelle Touren hinzufügen
Top-Produkte, -Dienstleistungen und -Anbieter auflisten
Buchungen mit „Mit Google reservieren" steigern
Speisekartenelemente, Parkempfehlungen, aktuelle Aktionen und mehr auflisten
Google Unternehmensprofil-Inhalte an Google-Suche, Maps, Gemini und Anzeigen senden
Um zu bestimmen, welche Unternehmen in den Suchergebnissen angezeigt werden, vergleicht Google die Markenrelevanz, die Bekanntheit und die Entfernung (bei lokalen Suchen). Je vollständiger, genauer und aktueller die Daten Ihres Google-Unternehmensprofils sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Ihre Marke vor Ihren Wettbewerbern gelistet wird.
Google-Unternehmensprofile helfen Marken nicht nur dabei, in der Suche auffindbar zu bleiben, sondern beeinflussen auch die Stimmung und das Verhalten der Kund*innen. Die Aktualisierung von Bildern, Videos und FAQs zu Standorten, Produkten und Dienstleistungen ist ebenfalls wichtig. Das gilt genauso für die Verwaltung von Bewertungen, Standorten, Produkten und Servicedetails im gesamten Publisher-Netzwerk. Marken, die ihr Google-Unternehmensprofil optimieren, können ihre Besucherzahlen, Konversionsraten, Einnahmen und das Vertrauen ihrer Kund*innen stärken.
Ihr Google-Unternehmensprofil ist auch in der KI-gestützten Suchlandschaft der Schlüssel zur Sichtbarkeit
Das Google-Unternehmensprofil bleibt in einer zunehmend fragmentierten Suchlandschaft ein entscheidender Faktor für die Markenentdeckung. Während Kund*innen heute Marken über KI-gestützte Suchmaschinen, Karten und soziale Medien entdecken, dominiert Google weiterhin lokale Suchanfragen.
Wichtige Statistiken zu Google-Suchanfragen
Trotz des Wachstums der „nicht-traditionellen" Suchanfragen (KI-Suche und Suchanfragen über Social-Media-Plattformen) ist Google immer noch eine dominierende Suchplattform. Weltweit verarbeitet Google täglich 16,4 Milliarden Suchanfragen, was etwa 11,4 Millionen Suchanfragen pro Minute an jedem Tag entspricht.
Kund*innen in den Vereinigten Staaten tragen mit 6,4 Milliarden monatlichen Besuchen zu Google bei. Kund*innen in Großbritannien und Kanada machen mit zusammen 79,2 Millionen monatlichen Besuchen den zweitgrößten Anteil an den Suchanfragen aus.
Mehr als die Hälfte (53 %) der Google-Suchanfragen haben eine Informationsabsicht, bei der Kund*innen spezifische Entdeckungsfragen wie „Wie sieht ein Melanom aus?" oder „Was sind früh einsetzende Demenzsymptome?" stellen.
Ein weiteres Drittel (32 %) sind markenspezifische Suchen mit Navigationsabsicht wie „Happy Hour bei Chilis" oder „Thalia in der Nähe". Sie führen in der Regel zu markenspezifischen Inhalten und Links zu Marken-Websites.
Inzwischen haben 15 % der Google-Suchen eine kommerzielle Absicht. Das heißt, die Kund*innen erwägen den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung. Sie könnten nach „Rotlichttherapie vs. Lymphmassage" oder „Beste Kaschmir-Socken für ihn" suchen.
Die anhaltende Präsenz von Google in der Suche ist der Grund, warum Marken, insbesondere Marken mit mehreren Standorten, ihre Einträge bei Google Unternehmensprofil aktiv verwalten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Google-Unternehmensprofile sind auch für die KI-Suche wichtig
Google ist nach wie vor wichtig – sehr wichtig sogar. Aber es ist nicht mehr der einzige Faktor auf dem Markt. Und angesichts der zunehmenden Anzahl von Zero-Click-Suchergebnissen bei Google und der zunehmenden Nutzung von KI-gestützten Suchergebnissen durch Kund*innen, sollten Marken die Optimierung lokaler Einträge für die KI überdenken.
Marken müssen KI auch als neues Kundensegment betrachten. Beliebte Tools wie ChatGPT durchforsten jeden Winkel des Internets, einschließlich vertrauenswürdiger Datenquellen wie Google Unternehmensprofile. Allerdings beziehen sich KI-Sucherlebnisse nicht nur auf bekannte Online-Datenquellen. Auch lokale Einträge auf obskuren, Nischen- oder längst vergessenen Long-Tail-Websites wie YP.com und Hunderten von anderen Publishern, Bewertungsseiten und Social-Media-Plattformen werden berücksichtigt.
Um auf allen Suchoberflächen (nicht nur bei Google) sichtbar zu werden, benötigen Marken sowohl ein optimiertes Google-Unternehmensprofil als auch einen Wissensgraph mit miteinander verbundenen, zentralisierten, strukturierten Daten.
Google Unternehmensprofil-Verwaltung für die Suchoptimierung
Damit Kund*innen Ihrer Marke vertrauen (und sich für sie entscheiden), wenn sie nach ihr suchen, müssen Ihre Standortangaben vollständig, genau und optimiert sein, um die Interaktion zu erhöhen.
Aber da sich die Suche ständig ändert und die Kundenerfahrungen vielfältiger werden, ist die Verwaltung all dieser Informationen leichter gesagt als getan. Es ist auch schwierig zu wissen, welche Änderungen und Optimierungen Sie vornehmen müssen.
Früher mussten lokale Unternehmen ihre Einträge noch manuell aktualisieren. Und Marken mit mehreren Standorten konnten nur Sammel-Uploads mithilfe von Tabellen durchführen.
Dieser Prozess war nicht nur äußerst ineffizient, sondern verhinderte auch Echtzeit-Aktualisierungen für einen und erst recht für Hunderte oder Tausende lokaler Einträge. Natürlich führte dies zu Problemen, wenn Kund*innen auf Ungenauigkeiten, Unstimmigkeiten und doppelte Profile stießen. Marken mit mehreren Standorten benötigen eine automatisierte, genaue und skalierbare Lösung.
Yext vereinfacht die Verwaltung von Google Unternehmensprofil und ermöglicht Aktualisierungen in Echtzeit, die Verwaltung von Bewertungen und die Optimierung von Einträgen, sodass das Google-Unternehmensprofil einer Marke stets korrekt und wettbewerbsfähig ist.
Im Yext-Leitfaden für Google Unternehmensprofil finden Sie detaillierte Best Practices für die Arbeit mit Google Unternehmensprofil.