TL;DR: Das Sichtbarkeits-Benchmarking zeigt, wie oft und wo Ihre Marke in der herkömmlichen und KI-basierten Suche aufgeführt wird. Anschließend wird diese Sichtbarkeit mit der Ihrer Konkurrenz verglichen. Da sich die Suche in Richtung KI-generierter Antworten verlagert, können Sie anhand des Benchmarkings nachvollziehen, was die KI-Sichtbarkeit (oder Unsichtbarkeit) beeinflusst. Auf diese Weise können Sie diejenigen Updates priorisieren, die Ihre Marke leichter auffindbar machen.
Was ist Sichtbarkeits-Benchmarking?
Das Sichtbarkeits-Benchmarking misst, wie Ihre Marke in traditionellen und KI-Suchmaschinen angezeigt wird, und vergleicht diese Sichtbarkeit dann mit der Ihrer Konkurrenz oder mit Branchenstandards. So erhalten Marketer*innen den nötigen Kontext, um nachvollziehen zu können, wie oft ihre Marke auftaucht, wie sie dargestellt wird und welche Signale die Leistung beeinflussen. Da sich die Suche auf KI-generierte Antworten verlagert, wird die Sichtbarkeit einer Marke nicht mehr durch blaue Links oder eine Platzierung auf Seite 1 der Suchergebnisseiten definiert. Stattdessen geht es darum, ob die KI-Modelle Ihrer Marke genug Vertrauen entgegenbringen, um sie in den Antworten zu erwähnen. Das Sichtbarkeits-Benchmarking schafft Klarheit in einer sich verändernden Suchlandschaft.
Warum Sichtbarkeits-Benchmarking wichtig ist
Die meisten Marken verfolgen Rankings, die jedoch nur einen Teil der Geschichte erzählen. KI-Systeme wählen die Quellen, die sie in ihren Antworten zusammenfassen oder zitieren, anhand von Signalen wie Vollständigkeit der Daten, Qualität der Bewertungen, Nähe und Vertrauen. Das Sichtbarkeits-Benchmarking vervollständigt den Kontext. Es zeigt, wo Ihre Marke sowohl in der herkömmlichen Suche als auch in den KI-Antworten vorkommt. Zudem wird aufgezeigt, wo Sie übersehen werden und warum stattdessen ein Konkurrenzunternehmen genannt wird. Dank dieses Kontexts können Teams die Verbesserungen priorisieren, die echte Kundenentscheidungen beeinflussen.
Was das Sichtbarkeits-Benchmarking misst
Beim Sichtbarkeits-Benchmarking wird das Gesamtbild der plattformübergreifenden Präsenz Ihrer Marke betrachtet. Zu den gängigen Messbereichen gehören:
Präsenz auf Such- und KI-Plattformen : Wo Ihre Marke auf Google, Maps, Apple Karten, ChatGPT, Gemini, Perplexity und mehr auftaucht
Einbindung in KI-Antworten : Ob KI-Tools Ihre Marke in ihren synthetisierten Antworten berücksichtigen
Signale für Stimmung und Reputation : Bewertungsvolumen, Aktualität, Sternebewertungen und wie Ihre Marke auf Bewertungen reagiert
Vollständigkeit und Genauigkeit der Daten : Ob Ihre Einträge, Öffnungszeiten, Attribute und Produkt- oder Dienstleistungsdetails vollständig und einheitlich sind
Lokale Sichtbarkeit : Wie oft Ihre Marke in standortbasierten Anfragen und kartenbasierten Suchen vorkommt
Wettbewerbsanteil an der Sichtbarkeit : Wo Ihre Marke im Vergleich zu anderen in Ihrem Markt gewinnt oder verliert
Jedes dieser Signale beeinflusst, wie KI-Systeme Ihre Marke kennenlernen, ihr vertrauen und sie einbeziehen.
So funktioniert Sichtbarkeits-Benchmarking
Ein einfaches fünfstufiges Framework macht Sichtbarkeits-Benchmarking umsetzbar:
Identifizieren Sie die relevanten Plattformen . Konzentrieren Sie sich darauf, wo Ihre Kund*innen tatsächlich suchen – im Web, in lokalen Suchergebnissen und mithilfe von KI-gestützten Suchmaschinen.
Messen Sie Ihre Sichtbarkeit . Verfolgen Sie, ob Ihre Marke aufgeführt wird, wie oft und in welchen Kontexten.
Vergleichen Sie mit Wettbewerbern oder Kategorienormen . Ohne Kontext ist Sichtbarkeit schwer zu beurteilen. Benchmarking zeigt, ob Sie vorn, hinten oder im Durchschnitt liegen.
Finden Sie heraus, was die Lücken verursacht. Analysieren Sie Datengenauigkeit, Stimmung, strukturierte Inhalte und andere Indexierungssignale.
Verfolgen Sie Änderungen im Zeitverlauf. Entdeckung ist dynamisch. Regelmäßige Benchmark-Analysen zeigen, was sich verbessert und wo noch Verbesserungsbedarf besteht.
Beispiele für Sichtbarkeits-Benchmarking
Eine Restaurantkette vergleicht die Sichtbarkeit bei Google Maps und in KI-Tools, um zu erfahren, warum ein Konkurrenzunternehmen häufiger in den lokalen Suchergebnissen auftaucht.
Ein Finanzdienstleistungsunternehmen prüft die Einbindung in KI-generierte Antworten für markenspezifische und markenneutrale Suchanfragen und untersucht dann, welche strukturierten Datenpunkte fehlen.
Eine Einzelhandelskette vergleicht die Sichtbarkeit in allen Regionen, um Standorte zu finden, die dauerhaft unterdurchschnittliche Leistungen erzielen.
Jedes Beispiel dient dem gleichen Ziel: bei der Kundensuche vor der Konkurrenz aufgeführt zu werden .
Sichtbarkeits-Benchmarking vs. Rank-Tracking
Das Rank-Tracking zeigt Ihre Position in einer Suchmaschine an. Das Sichtbarkeits-Benchmarking geht noch weiter: Es bewertet Ihre Präsenz auf verschiedenen Plattformen, darunter auch KI-Tools, die überhaupt keine Rankings verwenden.
Das Rank-Tracking zeigt Ihnen, wo Sie angezeigt werden. Das Sichtbarkeits-Benchmarking zeigt, ob Sie angezeigt werden, wie oft und wie Sie im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden.
Und das ist wichtig – denn in KI-Antworten sind Sie schlicht unsichtbar, wenn Sie nicht genannt werden.
Wie Marken mit Yext Scout ihre Sichtbarkeit im Vergleich zur Konkurrenz messen können
Yext Scout fasst alle Ihre Sichtbarkeitssignale an einem Ort zusammen. Das Tool zeigt, wo Ihre Marke in KI-basierten Antwortsystemen, Suchergebnissen, Karten und Verzeichnissen aufgeführt wird und warum dies der Fall ist (bzw. warum nicht). Es vergleicht Ihre Sichtbarkeit mit der Ihrer Konkurrenz, hebt die stärksten und schwächsten Positionen hervor und zeigt genau die Maßnahmen auf, die Sie voranbringen werden.
Sie müssen nicht raten, was Sie beheben müssen oder wo Sie anfangen sollen. Mit Scout profitiert Ihr Team gleich mehrfach:
Ein zentraler Überblick über die Sichtbarkeit in den Bereichen KI und Suche
Konkurrenzvergleiche auf globaler und lokaler Ebene
Einblicke unmittelbar verknüpft mit Maßnahmen, die Sie auf der Plattform durchführen können
Kontinuierliche Updates angesichts der sich mit der Zeit verändernden Sichtbarkeit
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